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Krebsvorsorgeuntersuchungen

Krebsfrüherkennungsuntersuchung, auf Wunsch mit Vaginalsonographie (IGeL)

Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung

Spezielle Infektionsdiagnostik außerhalb der Mutterschaftsvorsorge (IGeL)

Empfängnisberatung

Einschließlich Legen und Entfernen von Intrauterinpessaren (IUP)

Tumornachsorge

Nach gynäkologischer Tumorerkrankung der Brust, Gebärmutter oder Eierstöcke sowie im äußeren Genitalbereich

Infektionsdiagnostik

Diagnostik und Therapie von Infektionen, Entzündungen im Genitalbereich, einschließlich Chlamydienscreening und HPV-Impfung

Beratung bei Kinderwunsch

Diagnostik und Therapie von Fertilitätsstörungen, Impfberatung und Impfungen gegen Röteln und Varizellen im Rahmen der Kinderwunschplanung

Dysplasiesprechstunde

Dysplasie – eine Abweichung der Gewebestruktur
Als Dysplasie (Fehlbildung) bezeichnet man eine Abweichung der Gewebestruktur, die auf eine Krebsvorstufe hindeuten kann. Werden bei dem Gebärmutterhalsabstrich im Rahmen einer Krebsvorsorgeuntersuchungen solche Auffälligkeiten entdeckt, kann Ihre Frauenärztin oder Frauenarzt Sie zu uns überweisen. In der Dysplasiesprechstunde besteht genügend Zeit und Raum für eine grundlegende Untersuchung und Aufklärung. Hierbei wird der Gebärmutterhals genauestens durch ein Kolposkop betrachtet. Eine zusätzliche Untersuchung auf den HPV-Virus kann weitere Hinweise geben. Sollten sich Auffälligkeiten zeigen, erfolgt während der Untersuchung eine kleine Probeentnahme.

Gebärmutterhalskrebs verhindern
Gemeinsam mit unseren Patientinnen entwickeln wir eine individuelle Behandlungsstrategie, um die Gewebeveränderungen zu entfernen und eine mögliche spätere Krebserkrankung zu verhindern.

Leichte bis mäßige Gewebeveränderungen müssen nicht unbedingt behandelt werden. Eine Heilung ohne Therapie ist bei leichten Dysplasien in bis zu 60 Prozent, bei mäßigen Veränderungen in gut 40 Prozent der Fälle möglich. Schwere Veränderungen sollten operativ entfernt werden, um eine spätere Krebserkrankung zu verhindern. Die Therapien reichen also von engmaschiger Beobachtung bis zur Abtragung der krankhaften Bereiche durch einen Kegelschnitt aus dem Gebärmutterhals. Diese sogenannte Konisation erfolgt mit einer Elektroschlinge (Loop) und kann in der Regel ambulant in unserer Klinik durchgeführt werden.